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Schneemann bau’n und Schneeballschlacht

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… is nicht mehr. Der Schnee ist futsch. Immerhin hat er sich tapfer gehalten. Mit dem Schneemann, das wird dann wohl derzeit nichts und mit der Schneeballschlacht erst recht nicht. Vielleicht im Urlaub? Ob es da Schnee geben wird? So vor Ort betrachtet: JAAA – es gibt Schnee! Und zwar eine ganze Menge… Alle Daheimgebliebenen müssen sich über das heimatliche Wettergrau allerdings mit Leckerlis aus der Küche trösten. In Schneeballform! Sogar etwas Weiß ist dabei, aber eigentlich sind sie kunterbunt. Und würzig. Und sehr, sehr lecker. Nicht umsonst heißt das Heft, aus dem ich das Rezept stibitzt habe, „Lecker“! Und – was wenige Rezepte in meiner Küche schaffen – es wurde bereits mehrfach zubereitet. Mehr Lob geht nicht!

MEDITERRANE SEMMELKNÖDEL AUS DEM MUFFINSBLECH

6 altbackene Brötchen

1/4 l Milch

1 große Zwiebel

Butter

Petersilie

3 Eier

Salz & Pfeffer

80 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft

50 g trocken eingelegte schwarze Oliven ohne Stein

12 Mini-Mozarella-Kugeln

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Die Brötchen klein würfeln und mit der erwärmten Milch übergießen. 30 Minuten ziehen lassen.

Die Mulden eines Muffinsbleches schon mal mit Backpapier auskleiden.

Die Zwiebeln schälen, fein schneiden und in etwas Butter andünsten. Die gewaschene und trocken geschüttelte Petersilie fein hacken.

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Zwiebeln, Petersilie, Eier, Salz und Pfeffer zu der Brötchenmasse geben, zu einem Teig verkneten. Mit dem Salz zunächst sparsam umgehen, da ja Oliven und Tomaten noch Würze geben werden!

Tomaten und Oliven also fein hacken und unter den Teig kneten, den Teig in zwölf Portionen teilen. Aus jeder Portion einen Semmelknödel formen, dabei in jedem Knödel ein Mozarella-Bällchen versenken. Die Hände sehen hinterher phantastisch aus – versprochen!

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Den Herd auf 180°C vorheizen. Die Knödel in die Vertiefungen des Muffinsbleches setzen und eine gute halbe Stunde backen. Entweder noch warm z. B. zu Rosenkohlgemüse oder einem selbst gekochten Tomatensößchen futtern. Oder auskühlen lassen und als Snack mit zur Arbeit nehmen.

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Wer braucht schon Schneebälle oder auch nur Schnee???

PS: WIR!

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Ein dickes Ding!

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Noch der letzte September-Donnerstag sieht Icke, den Klempner unseres Vertrauens, meinen lieben Reiseleiter und mich beim Italiener um die Ecke sitze; lecker Essen und Rotwein unter freiem Himmel. Dass das der letzte laue Sommerabend wird, ahnen wir, aber nun ist es klar: Herbst. Herbst! Es ist mittlerweile empfindlich kühl geworden. Tatsächlich mag ich morgens nicht mehr ohne Halsbedeckung aus dem Haus schleichen. Die Regenjacke muss nun  immer mit, nur mit einem Pullover drüber ist es nicht mehr getan. Aber ansonsten kann ich ihn schon gut leiden, den Herbst. Das Licht ist weich, die Luft frisch. Übermäßige Hitzerei und Schwitzerei: Ade! Und natürlich kullern jetzt die schönsten Früchte durch die Küche – sofern sie ob ihrer Größe kullern können. Äpfel schaffen das locker (obwohl mancher Boskop bedenkliches Gewicht entwickelt), Birnen und Quitten auch. Schwierig wird es bei Kürbis, z. B. bei dem, der uns an eben jenem letzten lauen Sommerabend heimsucht. Aufgewachsen ist er im Heimatstädtchen, im Garten einer Bekannten der Chefin. Richtig dick und groß und orange ist er dort geworden. Bis der RöRi vorbeikommt, ein Foto macht, mir selbiges zusendet und anfragt, ob ich nicht genau in diesen wunderbaren Kürbis schockverliebt bin. Ich bin. Er sieht so hübsch und harmlos aus! Meine Augen sind größer als der Platz in unserer Küche . Viel, viel größer. Ich wünsch mir den Kürbis. Der Kürbis kommt. Direkt mit einer Sack-Karre (!) in meine Küche.  

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Zum Glück mit der Option, ihn dort aufzumessern und sodann an mehrere verrückte Kürbisköche zu verteilen. Denn als er den Weg in den RöRi gefunden hat, wird er gewogen. Die geschätzten 25 kg werden auf 36 (!!!) kg korrigiert. Ach du grüne Neune. Mit dem Ding könnte ich unsere Küchenmöbel umkegeln.  Nach dem Italiener-Abend finden wir uns also zu viert in unserer Küche ein. Der dicke Orangefarbene verabschiedet sich unter einer langen Messerklinge von seiner gemütlichen Figur. Eine Hälfte entschwindet zusammen mit seinen Transporteuren in die Nacht – die andere Hälfte bedroht für ca. 1 Woche mich, meine Küche und meine Freizeit.

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Es ist erstaunlich, welche Vielfalt in so einem Kürbis steckt! Ich setze jede Idee um, die mir vor die Flinte kommt, damit auch kein Kürbis-Fitzelchen vergammelt.  

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Falls euch jemals ein großer Kürbis heimsuchen sollte – Vorsicht: viel Arbeit. Falls ihr euch des Kürbisses nicht erwehren könnt oder wollt, hier ein paar Anregungen (mit denen frau nicht nur sich selbst, sondern auch andere beglücken kann):

Kürbis-Brötchen für das Wochenendfrühstück (mein lieber Reiseleiter findet’s lecker, ich natürlich auch)

Kürbis-Kokos-Aufstrich mit Chili & Ingwer (Icke freut sich über eine Aufstrich-Spende)

Küribsmus zum Einfrieren (Grundlage z. B. für Pumpkin-Pie oder –Cookies!)

Kürbismus zum Einwecken (Verwendung wie oben, Gefrierfach ist jetzt aber  voll)  

Pumpkin-Streusel-Bars with Chocolate-Chips (die Kollegen finden’s lecker)

Gedünstetes Kürbisgemüse mit Chili (schnelles Abendessen)

Kürbis-Orangen-Marmelade mit Vanille (die Kollegen freuen sich über Marmelade-Spenden)

Kürbis-Cranberry-Chutney (die Kollegen freuen sich über Chutney-Spenden)

Kürbisspalten, auf dem Blech gebacken

Kürbis-Hummus (das finde speziell ich lecker, aber auch die Nachbarin von der Chefin)

Kürbis-Sahne-Kuchen vom Blech (die Kollegen vom Reiseleiter finden’s lecker)

Pumpkin Baked Oatmeal (super Frühstück fürs Büro)

Kürbis-Feta-Galette… (leicht umzusetzen auch in fremden Küchen, z. B. bei der Chefin)

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KÜBIS-FETA-GALETTE

375 g Dinkelmehl (650er)

1 TL Salz

1 TL Backpulver

200 g Quark (20 % Fett)

2 Eier

3 EL Öl

Mehl, Salz und Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Die übrigen Zutaten dazu geben und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zu einem großen Kreis ausrollen und auf ein Blech legen. Der Teig kann ruhig über das Blech hinausragen – die Teigränder werden dann über der Füllung zusammengeschlagen.

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Herd auf 190°C vorheizen.

600 g Butternuss-Kürbis (geschält, halbiert, entkernt und in 0,5cm breite Scheiben geschnitten)

2 EL Ahornsirup

¼ TL Salz

1 Packung Feta (von 150 g bis 250 g passt alles auf die Galette)

einige Zweige Thymian, nur die Blättchen

1 Ei, verquirlt

nach Belieben noch einige Streifen getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft.

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Die Kürbisstücke kreisförmig auf dem Teig anordnen, einen 3-4 cm breiten Rand frei lassen. Den Kürbis mit Ahornsirup beträufeln & mit dem Salz bestreuen. Dann den zerbröselten Feta über den Kürbis geben, zum Schluss die Thymianblättchen rieseln lassen. Den Teigrand dekorativ über die Füllung schlagen und mit verquirltem Ei bestreichen.

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Alles ca. eine ¾ Stunde backen (falls verwendet: die Tomaten kurz vor dem Ende der Backzeit auf dem Belag verteilen – sonst werden sie zu dunkel)  und vor dem Anschneiden noch 10 Minuten ruhen lassen. Easy. Nicht völlig ungesund. Lecker!

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Übrigens funktioniert die Galette auch mit dem Riesenkürbis von der Kürbisplantage eures Vertrauens, falls der gerade weg muss. Allerdings: Auch wenn viel Kürbis verbraucht werden muss, bitte nur 600 g verbacken!

Übrigens funktioniert die Galette auch mit Rosmarin (DEN hab ich auf dem Balkon), falls gerade kein Thymian (DEN hat die Chefin auf der Terrasse) vorrätig sein sollte. Vielleicht Rosmarin erst 10 Minuten vor Ende der Backzeit aufstreuen, weil die Nadeln sonst nicht mehr SO ansehnlich sind.

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Eine entspannte, leckere Kürbiszeit!

Geringelt

Regen ist gefallen – endlich! Die letzte Woche war extrem heiß und trocken. Nochmal richtiger Hochsommer. Die Blätter der Sträucher im Vorgarten hängen ganz schön herunter – aber das wird sich ja bald ändern. Entweder sie fallen – wie unsere Maiglöckchen – einer sogenannten Vorgartenpflege zum Opfer, gelangen durch das Wasser von oben und die Abkühlung wieder zu Saft und Kraft – oder sie fallen einfach herunter, weil Herbst ist.

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Unsere Balkonpflanzen stehen noch in voller Blüte. Zinnien, Studentenblumen, Geranien… sogar der Strauchbasilikum hat späte Blüten rausgehauen. Das muss alles in vollen Zügen genossen werden, bevor die dunkle Jahreszeit heranrauscht! Genauso genossen werden muss das Wochenende. Mein lieber Reiseleiter schmiedet Pläne für neue Reisen. Wir düsen Samstag schirmbewehrt in die City und geben ein bisschen (?) Geld aus. Ich erjage ein ganzes Pfund dunkle Schokolade (wird unterwegs gleich angeknabbert), ein paar schicke Klamöttchen und schließlich noch, hüstel, ein neues Backbuch: „Süßer Sonntag“.

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Ich schlage es auf und: Wochenend-Feeling! Herrlich. Ansonsten backe ich. Ich backe für unser Wochenend-Frühstück: Möhren-Apfel-Brötchen. Ich backe Mohn-Plaumen-Kuchen für den Nachmittags-Kaffee.

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Ich backe Haferflocken-Cranberry-Cookies. Und… ich backe einen total dekorativen und wirklich leckeren Gemüsekuchen:

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GEMÜSE-QUICHE

200 g Vollkorn-Dinkel-Mehl

50 g Hirsemehl

1 gestrichener TL Salz

120 g kalte Butter

1 Ei

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, ausrollen und in eine gefettete Quiche-Form (26 cm) legen, in den Kühlschrank stellen.

150 g saure Sahne

50 g Feta

1 Ei

Petersilie

Salz, Pfeffer & frisch geriebener Muskat

Alle Zutaten zu einem glatten Guss mixen.

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3 Kartoffeln (geschält ca. 350 g)

1 rote Zwiebel (geschält)

3-4 Möhren (geschält ca. 250 g)

1 große Zucchini (ca. 500 g)

Salz & Pfeffer

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Die Zwiebel fein hacken. Die gewaschenen, geschälten Gemüse mit dem Sparschäler in feine Streifen „hobeln“. (Achtung: Mitleid bitte JETZT: hab‘ mir dabei ’ne Blase geholt 😞.) Je mit etwas Salz & Pfeffer würzen. Die Form mit dem Teig aus Kühlschrank nehmen. 1 Esslöffel Guss und die Zwiebelwürfelchen darin verteilen, anschließend die Gemüsestreifen abwechseln aufrecht in die Form schichten (von außen beginnen).

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Den Herd schon mal auf 190 °C vorheizen. Sollte man nach gefühlt mehreren Stunden endlich das gesamte Gemüse auf dem Teig platziert haben, noch den Guss darauf verteilen. Auf der untersten Schiene erstmal 30 Minuten backen. Zeit genug um festzustellen, dass laut Originalrezept (aus dem Buch „Krautkopf“) auch Tomaten rangesollt hätten. Na ja. Pech. Es hätte auch kein Feta rangesollt (hatte aber nicht mehr genügend saure Sahne) und auch keine rote Zwiebel (hatte aber keine Frühlingszwiebel)… Nach 30 Minuten habe ich die Quiche gedreht und eine Etage höher gehievt. Nochmal 20 Minuten. Und dann… hmmm. Ein Hingucker. Und lecker. Und der Aufwand? Hat sich gelohnt!

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Heißer geht’s nicht

Der Sommer 2016 hat sein wahres Gesicht gezeigt. Er hat uns vergangene Woche erstmalig dieses Jahr so richtig weich gekocht. 🌞🌞🌞 Leute – so viele Striche über Null auf dem Thermometer sind doch maximal was für Grillhähnchen! Mehr als engagiert ist die Temperatur auf 35°C geklettert. Die Entscheidung nach dem Duschen, was da von einem herunter tropft, ist nicht leicht – ist das noch Duschwasser oder schon wieder eine neue Schweißperle? Trinken, trinken, trinken lautet die Devise. Trotzdem schmeiße ich Donnerstag den Herd an und backe Himbeer-Muffins mit weißer Schoki und Mohnstreuseln. Is doch eh heiß in der Küche…

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Samstag nutzen wir die Morgenstunden für ein Terrassen-Frühstück in der Stadt. Da kann ich auch noch Kaffee schlürfen, ohne umgehend zum Springbrunnen zu werden. Ein schönes Stück Torte (mit einer Himbeere drauf und daher seeehr gesund) gehört dazu, hmmm.

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Nachmittags sind wir zu einer Börsdee-Nachfeier eingeladen. Kurz bevor wir los wollen, öffnen sich die Schleusen. Ein Guss vom Feinsten geht nieder! Anschließend ist es nicht nur sofort wieder knallheiß, sondern auch noch treibhausschwül. Ooch nöö! Vor Ort kann ich alte Kaffeetante nur ein Finkennäppchen mit Kaffee und ein Gläschen Sekt trinken. Ansonsten Wasser in Strömen, zum Schlund hinein und durch alle Poren wieder hinaus. Erträglicher wird’s, als wir (icke, ich, der Gemahl und der Klempner unseres Vertrauens) unsere Häkelhaken in den Gastgeber-Pool baumeln lassen. Ich bewundere/ bedauere unsere Gastgeberin, die für 13 Personen Kuchen gebacken und Abendessen vorbereitet hat. Wir tun unser bestes, sind aber an wettertechnisch weniger anstrengenden Tagen leistungsfähiger bei der Nahrungsaufnahme. Später am Abend fallen immerhin  einige halbherzige Tropfen, langsam wird es erträglicher. Insgesamt ist es doch ein sehr schöner Abend, den wir im Biesdorfer Garten verlümmeln! Nachts regnet es endlich (erst nach der Heimkunft unter der Dusche, dann in echt draußen aus den Wolken über der Stadt). Heute Morgen? HAAACH… Kühle! Wir nutzen den Tag u. a. für eine schöne Jogging-Runde. Nähe Trabrennbahn erstreckt sich viel Grün, Wald und Wiese – hier düsen wir entlang. Die Wiesen stehen in voller Blüte, gelb (Hornklee? Platterbse?), weiß (?), violett (Natternkopf), pink (Nelke)… und sie duften betörend süß, einfach nach Sommer. Das beflügelt und wir hängen eine ungeplante Runde dran. Anschließend sind Kaffee und Kuchen wohlverdient!

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Nun soll natürlich die Küche nicht zu sehr auskühlen, ist ja logisch! Darum Volldampf voraus – nach Fleesch ohne Ende auf dem gestrigen Feten-Buffet (musste aber natürlich trotzdem nicht hungern) heute wieder etwas, dass das Veggie-Herz so richtig erfreut:

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BLUMENKOHL-PAPRIKA-KUCHEN

850 g Blumenkohlröschen, gewaschen und abgetropft

1 große rote Zwiebel

1 Knobi-Zehe

je 1 rote und grüne Paprikaschote

2 Essl. Öl

Petersilie (ich hab 1x TK genommen – war nix anderes da)

150 g kräftigen Käse (hatte nur Gouda da – dafür mit Cumin drin!)

4 große oder 5 kleine Eier (ergaben jedenfalls 250 g Ei „netto“)

100 g scharfes Ajvar (o. ä.)

100 g Mehl

Salz, Pfeffer nach Geschmack, vielleicht Ras el hanout?

Backpapier und eine Springform (26 cm)

Den Herd auf 190°C vorheizen und die Springform mit Backpapier auskleiden. Zwiebel schälen, Paprika gut waschen und ausschneiden. Beides in kurze Streifen schneiden. Knobi pellen und fein hacken. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Paprika ca. 5 Minuten andünsten, kurz vor Ende der Garzeit Knobi dazu geben. Mit Salz und nach Bedarf Pfeffer würzen (aber dran denken, dass ja noch scharfes Ajvar in den Teig kommt!). In einer ausreichend großen Schüssel Eier, Mehl, Ajvar und gehackte Petersilie verquirlen. Mit Salz und ggf. Pfeffer würzen. (Wer das mag: Ras el hanout passt hier sicher gut.) Den Käse grob reiben und unterrühren. Das gesamte Gemüse mit diesem Teig vermengen und ab in die Springform damit. 40 Minuten im Herd sollten genügen, um alles zu einem Kuchen zu verbinden (sonst stümmt wat nich). Herausnehmen und noch 5 Minütchen warten, bis der Kuchen angeschnitten wird.

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Eskortiert von ein paar Tomatenscheibchen mit Pestoklecksen drauf tritt der verzauberte Blumenkohl seine letzte Reise in unsere Bäuche an. Macht er bestimmt total gern – sonst wär er doch nicht SO lecker! Hmmm! Und es bleibt genug übrig für ein morgiges Gemahl-Abendessen und sogar ein Kostpröbchen für die Rezept spendierende Kollegin.

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Und Nachtisch? Matcha-Bananen-Erdbeer-Eis. Natürlich aus eigener Eismeisterei. Uns kanns jut jehen…

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Kommt gut in die neue Woche!

Der Zweite!!!

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Fußball-EM! Der Gemahl klebt Abend für Abend vor der Röhre und betet den grünen Rasen an… und ich? Habe (un)endlich Zeit zum Backen. Da aus dem Hohen Norden lediglich Schweden, aber immerhin auch Island dabei sind, ist mein Interesse gedämpft (und das ist schon optimistisch formuliert). Aber Fußball-EM ist eine wunderbare Gelegenheit, Gäste einzuladen, um gemeinschaftlich vor der Röhre zu kleben. Wobei die Zuständigkeiten klar verteilt sind: die Herren schauen interessiert zu und echauffieren sich ggf. mächtig. Die Damen (zumindest zwei) lästern…20160615_185126.jpg

Vergangenen Freitag strömen also die üblichen Verdächtigen aus allen Himmelsrichtungen herbei und wir freuen uns auf einen gemütlichen Fußiguck- und Schnabulinski-Abend. Denn selbstredend gibts was auf die Hüften! Ungeschoren kommt da niemand davon… Der Gemahl ist für Proteine aus Fenchelsalami und Nussschinken, Flüssignahrung sowie eine angemessene Stuben-Deko verantwortlich.

 

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Ich habe weit im Voraus Kartoffelbrötchen gebacken, die im Froster ihrem endgültigen Schicksal entgegen frieren. Ich habe ganze Basilikum-Plantagen abgesenst, um das Grünzeuch mit Kürbiskernen zu Pesto zu vermixen. Eine mediterrane Frischkäsecreme angerührt, die fünf Minuten vor der Angst zu Bällchen geformt und in gehackten Pistazien gewälzt wird. Ofenfalafel gebacken. Blumenkohl(!!!)-Couscous bereitet. Leckeren Käse gekauft. Erdbeeren nach Hause getragen. Mir überlegt, dass für die Mädels doch mal Cocktails gemixt werden könnten. Und… natürlich gebacken!!! Nein, keine Guinness-Cookies… die gibt es nur zu Weltmeisterschaften… sondern

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KARTOFFEL-RUCOLA-TARTE

500 g festkochende Kartoffeln, Salz

200 g Dinkelmehl (1050er)

90 g weiche Butter

1 Eigelb

50 g Rucola

80 g Parmesan am Stück

200 g Schmant

100 g Frischkäse

schwarzer Pfeffer, Muskat

Die Kartoffeln waschen und in reichlich Salzwasser 20 Minuten kochen.

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Mehl und 1/2 TL Salz mischen, mit Butter und Eigelb zu einem glatten Teig kneten. 2-3 Essl. Kräuterlikör, der schon immer mal verbraucht werden sollte (Wasser tut es natürlich auch…) unterkneten. Ausrollen und in eine gefettete Quiche-Form (26 cm) legen, so dass auch ein ca. 2cm hoher Rand entsteht. Ab in den Kühlschrank damit.

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Jetzt ist Zeit für das Pellen der ausgedampften, aber noch heißen Erdäpfel. Sind selbige hüllenlos, in 3 mm dicke Scheiben schneiden.

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Rucola waschen und trocken tupfen, dann fein hacken. Parmesan fein reiben. Schmant, Frischkäse, Rucola und Parmesan verrühren und mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Muskat abschmecken. Herd auf 200°C vorheizen, den Boden 10 Minuten vorbacken. Herausnehmen, Temperatur auf 180°C reduzieren.

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Die Kräutercreme auf den vorgebackenen Boden streichen und die Kartoffelscheiben so kreativ wie man mag darauf verteilen. Dann alles erneut in die Röhre schieben und in 35-40 Minuten fertig backen. Entweder frisch oder einen Tag im Voraus backen – dann vor dem Essen noch kurz aufbacken. Und auf den Tisch damit! Hmmm… lecker! Aber… da war doch noch was… ? Ach ja: Fußball-EM… wer spielt eigentlich? Ooch… egal!

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Auf diesen schönen Abend!

Und auf zwei Jahre kruemelqueen!!

Prosit!!!

 

 

 

 

Der Giersch ist los!

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Kühl ist es noch. Aber die Tage werden länger und länger. Viel Regen, manchmal Sonne, hin und wieder Wärme. Die Natur kann sich nicht mehr bremsen. Knospenknall auf Knospenknall. Leider knallen nicht nur gewünschte Knospen. Nein: auch sogenanntes Unkraut schießt empor. Die Gärtnerin von Welt wird unruhig. Im Garten grünt es, aber nicht etwa, weil wunderbarste Stauden Blüte auf Blüte vorbereiten. Nee. Alarm. Höchste Warnstufe. Der Giersch ist los – giersch, gierscher, am gierschesten!!! Meine Kollegin berichtet von ihrer 900 qm großen LPG. Sie zeigt Fotos. Ich bewundere den grünen Teppich. Ich bestelle. Und die Lieferung erfolgt prompt: zwei harmlos aussehende Tüten, prall gefüllt. Als ich diese öffne, quillt das fest gestopfte Grün heraus.

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Blätter über Blätter über Blätter! Ich mache mich an die Arbeit und entstiele. Und entstiele. Und entstiele… Als erstes (das geht auch am schnellsten) wird anschließend ein Pesto gemixt, aus einer ordentlichen Portion Gierschblätter, Knoblauchzehen, Walnüssen, Salz, 2 kleinen roten getrockneten Chili-Schoten und Olivenöl. Käse muss nicht rein – wer zu Pesto-Pasta welchen will, hobelt sich dann einfach frisch welchen über das Essen! Damit bekomme ich aber noch nicht einmal eine Tüte leergeräumt. Was stand doch da gleich im Internet zu lesen, Giersch nennt sich auch Wildspinat? Da gab es doch letzte Woche bei uns diese wunderbare Quiche mit Lauch und Rucola und Spinat, da modeln wir doch gleich mal das Rezept um und backen für den Sonntagabend

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Für den Teig:

250 g Dinkelmehl (Type 630), 125 g kalte Butter/ Margarine, 1 Ei und Salz mit wenig kaltem Wasser (ca. 3 Essl.) zu einem glatten Teig verkneten und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Schon mal Backpapier und Hülsenfrüchte zum Blindbacken bereithalten.

Den Herd auf 200°C vorheizen. Quiche-Form (26 – 28 cm Durchmesser) fetten und bemehlen. Den gekühlten Teig auf bemehlter Arbeitsfläche mit dem Nudelholz platt machen, bis er rund und groß genug ist, um den Boden und auch den Rand der Quicheform zu bedecken. Den Boden einige Male einstechen, immer rin mit der Gabel! Backpapier auflegen und Hülsenfrüchte einfüllen. 20 Minuten blind backen, dann die Form aus dem Herd nehmen und Backpapier/ Hülsenfrüchte entfernen.

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Für die Füllung:

160 g Gierschblätter

200 g Porree  (bereits geputzt)

80 g Rucola

80 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft (Öl auffangen!)

1 rote Zwiebel (na oder eben eine gelbe)

2 Knoblauchzehen

Pfeffer, Muskat

Giersch und Rucola gut waschen, abtropfen lassen, grob hacken. Lauch halbieren, gut waschen und in dünne Ringe schneiden (3 mm breit). Zwiebel vierteln, in dünne Viertelringe schneiden, Knobi fein hacken.

2-3 Essl. aufgefangenes Öl von den Tomaten in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knobi anschwitzen, dann den ganzen Grünkram hinterher werfen und etwas zusammen fallen lassen. Die Tomaten klein schneiden, zum Gemüse geben. Alles mit Pfeffer und Muskat würzen. Salz eher keins dazugeben (kommt ja nachher welches in den Guss), damit die Füllung nicht wässrig wird! Pfanne vom Herd nehmen, Füllung abkühlen lassen.

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Guss:

150 g Sahne

130 g Greyerzer Käse

2 Eier

Den Käse fein reiben. Sahne und Eier gut verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Den geriebenen Käse unterrühren.

Jetzt kommt die Geschmacksfrage – entweder das Gemüse auf den vorgebackenen Boden und den Guss darüber geben – da er aber durch den Käse dickflüssig ist, sickert er schwer ein. Oder den Guss bereits mit dem Gemüse vermengen und diese „fertige“ Mische auf den Boden löffeln. Wer ganz großer Käse-Fan ist, kann gern über das fertige Kunstwerk noch geriebenen Käse streuen. Ist aber auch ohne wunderbar würzig!

Wofür auch immer ihr euch entscheidet: wenn das geschafft ist, kann die Quiche zurück in den Herd, wo sie in ca. 25 Minuten einer sanften, leckeren, den Mund wässrig machenden Goldbräune entgegen brutzelt. Wie das duftet! Ein paar frische Tomätchen aufschnibbeln, mit einem ordentlichen Stück Quiche auf die Teller bugsieren und den Sonntagabend genießen. Fehlt nur noch ein Gläschen Wein. Guten Hunger!

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Und wenn dann IMMER NOCH Giersch da ist??? Auf in die nächste Runde an der Backschüssel…

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GIERSCH-MUFFINS

40 g Gierschblätter, gewaschen und abgetropft

250 g Magerquark

200 g (Soja-) Joghurt

60 ml Distelöl

2 Eier

100 Mehl

150 g Dinkelmehl (Type 630)

1 Packung Backpulver

1 TL Salz

50 g gehackte Walnüsse

50 g abgetropfte getrocknete Tomaten in Öl, in kleine Stücke geschnitten

Giersch-Pesto

Ein Muffinsblech mit Papierförmchen bestücken. Den Herd auf 180°C vorheizen. Die Gierschblätter fein hacken. Quark, Joghurt, Öl, Eier verquirlen und den Giersch unterrühren.

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Mehl, Dinkelmehl, Salz, Backpulver mischen und über die Quarkmasse sieben, unterrühren. Sollte der Teig zu fest erscheinen, wenig Wasser zugeben. Zum Schluss Walnüsse und Tomaten unterrühren.

Die Vertiefungen des Muffinsbleches zu 1/2 mit Teig füllen. Eine kleine Vertiefung hinein drücken, je 1/2 TL Pesto hinein geben. Dann den restlichen Teig darauf verteilen. Ab in den Herd und 20-25 Minuten hellbraun backen, herausnehmen und auskühlen lassen.

Damit der Montag nicht zu schwer fällt, für jede Kollegin einen zum Frühstück spendieren. Und sich selbst gleich zwei!

 

 

 

 

 

Ostern… gegessen!

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Och mööönsch. Lag nicht gerade noch das lange Wochenende vor uns in seiner ganzen Schönheit und Pracht? Und nu? Sssst…! Vorüber. Sogar schneller als gedacht. Über Sinn und Unsinn der Umstellung auf Sommerzeit lässt sich streiten, aber es ist müßig, denn sie ist wieder über uns gekommen, ob wir es wollen oder nicht. Trotz geklauter Stunde  – oder gerade deswegen! – nutzen wir die Zeit optimal. Es werden morgendliche Karfreitags-Pancakes mit Holunderbeeren gebacken. Wir frühstücken am Samstag in unserem schönen Café um die Ecke; leider gibt es ausgerechnet an diesem Tag nicht den von mir hochgeschätzten Stachelbeer-Streuselkuchen (Knusperstreusel sag ich nur!) Ich schmolle. Back ich mir eben selbst was Schönes, bäääh! Leider ist der mit soviel Mühe bereitete Nusszopf nach einem Rezept aus der „Veganen Lunch-Box“  am Karfreitag – gelinde gesagt – misslungen. Der Hefeteig, schön mit frisch gemörsertem Kardamom gewürzt: perfekt. Aber die Füllung – nee, nee und nochmals nee. Manschig-pampig und viel zu viel. Seit das Entstehen blühender Landschaften nicht mehr zu stoppen ist frage ich mich, ob irgendwer ein Rezept auch testet, bevor sie oder er es anschließend in Koch- oder Backbüchern niederschreibt. Tssse. Leider muss der Zopf entsorgt werden, ich bringe nichts davon herunter. Her mit einem richtig tollen Osterrezept! Am Samstag knete ich erneut Kardamom-Hefeteig, lasse ihn ordentlich aufgehen, rolle ihn aus und streiche eine Mische aus Butter, Rohrzucker, Zimt und etwas frisch gebrühtem Kaffee auf.

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Zur Rolle geformt, in Scheiben geschnitten und in die Muffinsförmchen gesetzt, wachsen im Herd wunderbare würzig-süße Schnecken heran, die uns und vor allem mich über die Backschmach des vorigen Tages trösten.

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Der Ostersonntag zeigt sich dann von seiner sonnigen, frühlingshaften Seite. Wir gießen frisch gebrühten Kaffee in die Thermoskanne, schmieren Brötchen, frühstücken in der Bahn und starten gestärkt in Müncheberg zu unserem Osterspaziergang 2016 durch die Märkische Schweiz: Müncheberg-Dahmsdorf-Münchehofe-Waldsieversdorf-Müncheberg. Die Sonne lacht und wir entdecken Löwenzahn, Huflattich, Veilchen, erste Zitronenfalter… zeitweise sind wir wirklich ganz für uns, als die Strecke nur noch über Waldwege führt. Da wir hurtigen Schenkels unterwegs sind, wird uns ganz schön warm unter den Jäckchen, und nach gut drei Stunden erblicken wir, bis obenhin voller Sonnenschein, wieder den Bahnhof Müncheberg. Ab nach Hause! Hier warten Badewanne (herrlich) und Zimtschnecken und Kaffee (noch viel herrlicher) auf uns, außerdem unser Sofa und später, nach einem würzigen Quinoa-Chili, ein gemütlicher Rotwein-Abend.

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Na und heute? Schon der letzte freie Tag… Ich tröste mich damit, dass wenigstens die Woche eine kurze ist. Wir düsen ins „Kaffeehaus Kuchenrausch“; hier ist es kurz nach 9 Uhr noch gähnend leer, wir haben die freie Platzwahl. Kaffee, Käsefrühstück, Obstsalat, Müsli… alles mundet prima, vor allem aber das anschließend geteilte Stückchen Schokoladen-Sanddorn-Torte. Oh la la! Lecker! Allerdings sind wir anschließend pappesatt und beschließen die Heimreise ausschließlich zu Fuß.

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Und auch heute Sonne, Sonne, Sonne; aber ein ziemlicher Wind zaust an uns. Vor Ort nur ganz kurz in der Wohnung vorbeigeschaut und nochmal raus in die Frühlingsluft. Letztlich sind wir insgesamt beinahe so lange unterwegs wie gestern. Auch heute kommen wir voller Sonne nach Hause und außerdem noch dermaßen was von gut durchgelüftet… herrlich. Und ich nehme elanvoll Anlauf auf das letzte kulinarische Highlight dieser Ostertage:

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ZUCCHINI-GALETTE

250 g Mehl (Hälfte Buchweizen, Hälfte Dinkel- oder Weizenvollkorn)

125 g Butter

Salz

2-3 Essl. kaltes Wasser

Aus den angegeben Zutaten  einen glatten Teig kneten und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

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150 g dicke saure Sahne (Lobetaler mit 20 % Fett macht sich gut)

1 Knobi-Zehe

frischer Thymian nach Geschmack

Salz, Pfeffer

1 mittelgroße Zuchhini

100 – 150 g Ziegengouda

Die Knobizehe ganz fein würfeln oder zerdrücken, mit abgezupften Thymianblättchen zur sauren Sahne geben, kräftig mit Salz würzen und glatt rühren. Die Zucchini in feine Scheiben schneiden, den Käse in kleine Würfel schnibbeln.

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Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, den Herd auf 180 °C vorheizen. Den Teig auf Backpapier zu einer großen gleichmäßig dicken, runden Platte ausrollen. Das Backpapier auf das Blech ziehen. Die saure Sahne aufstreichen, dabei aber einen 4 cm breiten Rand lassen. Die Zucchinischeiben gleichmäßig auf der Füllung verteilen, mit abgezupften Thymianblättchen bestreuen, pfeffern und die Käsewürfel aufstreuen. Den freigelassenen Teigrand über das Gemüse schlagen. Wer möchte, bestreicht den Teigrand nun noch mit verquirltem Ei. Dann ab in den Herd damit! So ca. 40 Minuten bleiben euch jetzt Zeit, um Vorfreude auf das Leckerli zu entwickeln oder als Vorspeise schon mal ein Schoko-Ei zu naschen.

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Wenn die Galette langsam goldbraune Farbe annimmt, dürfte sie gut sein. Herausnehmen und vielleicht noch einen Moment ruhen lassen, denn frisch aus der Röhre ist sie doch noch recht weich. In Stücke schneiden, vorsichtig auf die Teller heben. Wers braucht,  kann ja Blattsalat dazu mümmeln. Ich will aber das Essen nicht mit grünem Gerümpel verderben, daher kommt das Schmankerl pur auf die Teller. Hmmm….

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Winke-winke Ostern 2016!