Low Carb? Och nööö.

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Gut sind wir ins neue Jahr gekommen! Und hoffentlich jeder, der sich hierher verirrt, ebenso! Drei Wochen ist 2017 bereits alt. Zeit genug, um schon mehrfach aushäusig zu frühstücken (2 x KaffeeRaum, 1 x LuLa), die Chefin zu besuchen  (ein schööönes langes Wochenende!), begeistert zu sein über Winter und Schnee (jaaa: Schnee! hier! bei uns!),

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Urlaubsvorfreude zu entwickeln, mit Icke Kaffeepläuschchen zu halten, experimentell zu backen (Linsen-Hafer-Riegel,  schön trocken)… Zeit aber auch, um schon mal ein paar gute Vorsätze über Bord zu schmeißen. Abnehmen? Nächstes Jahr. Mehr Salat? Iiiieeh. Grüne Smoothies? Irgendwie ist mir ein bisschen übel. Low Carb? Nööööööööö…! Denn dann würden ja Brunost-Cookies- oder -Waffeln ungebacken und ungegessen bleiben, genau wie die Carrot-Cake-Pancakes (die ich morgen backen werde), Apfelkuchen mit Zimtguss -> Beitrag vom 22.10.2016 (den gab es auch letzte Woche bei der Chefin wieder), Karotten-Berliner-Weiße-mit-Himbeer-Brötchen (gibt es zum Sonntagsfrühstück), Wirsing-Quiche (heute vor einer Woche gebacken und gegessen) und und und… und

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SÜßKARTOFFEL-ZIMT-PECAN-SCHNECKEN

400 g Süßkartoffel

1 Pfund Mehl

1 Prise Vanillesalz

schon mal etwas Zimt ?

1 Päckchen Trockenhefe

1 EL brauner Zucker

1 Ei

1/8 l lauwarmes Wasser

Den Herd auf 200°C vorheizen, die gewaschene(n) und abgetrocknete(n) Süßkartoffeln für ca. 1 Stunde backen, bis sie richtig weich ist. Das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und fein zerdrücken.

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Mehl in eine Schüssel sieben, mit Zucker, Salz und Trockenhefe (und falls gewünscht: Zimt)  mischen. Mit Süßkartoffelpüree, Ei und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Wem das zu gesund erscheint, der kann auch noch etwas zerlassene Butter in den Teig geben. Abgedeckt an einem warmen Ort aufgehen lassen.

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In der Zwischenzeit kann frau sich auf die Zubereitung der leckeren Füllung werfen:

120 g Pecannüsse

60 g Haselnüsse

(oder nur Pecannüsse oder auch nur Walnüsse)

100 g Honig

2 TL Zimt

etwas Kardamom

2 EL Kokosraspel

40 g Kokosöl

Die Nüsse in einer trockenen Pfanne rösten und dann hacken. Den Honig etwas erwärmen, so dass er einigermaßen flüssig wird. Nüsse, Honig, Gewürze, Kokosraspel und Kokosöl verrühren. Schmeckt? Schmeckt!

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Mittlerweile dürfte der Teig soweit aufgegangen sein, dass es sich lohnt, ihn wieder zusammenkneten. Und los – ausrollen! Und zwar so auf 50 x 30 cm (also: ungefähr). Das ist eine sportliche Übung, denn so ein Hefeteig – sofern er sich nicht unerwünscht an der Arbeitsfläche festkrallt – zieht sich ja immer und immer wieder zusammen und es dauert schon ein Weilchen, bis frau ihn dort hat, wo sie will. Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen (streichen lässt sie sich nicht so wirklich, eher drüber krümeln). Den Teig von der langen Seite her aufrollen.

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Den Herd auf 190°C vorheizen. Die Teigrolle in 12 gleich breite Schnecken schneiden, mit der Schnittfläche nach oben in eine vorbereitete 20x30cm große Form setzen. Nochmals für ca. 1/4 Stunde aufgehen lassen, dann nach Belieben mit braunem Zucker und Zimt bestreuen. Rin in den Herd und noch knappe 20 Minuten gedulden. Hmmm. Sie duften. Sie schmecken. Sie werden  vollständig aufgegessen!

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Wo ich so drüber nachdenke… eigentlich würde auch die doppelte Menge Füllung in den Teig passen.

Und bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass frau vielleicht doch einen guten Vorsatz für 2017 fassen (und umsetzen) sollte: Immerhin soviel Sport machen, dass z. B. Süßkartoffel-Pecan-Schnecken zwar leckere Erinnerungen, aber keine unleckeren Röllchen auf den Hüften hinterlassen…!?

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