Gesundes nach den Feiertagen

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Aus. Vorbei. Fünf Wochen adventliche Vorfreude und dann: …sssst! Zwei Tage, und Weihnachten ist vorüber… Aber der Advent ist richtig schön und gemütlich. Bis der Montag vor Weihnachten per Nachrichten die häufig so traurige Wirklichkeit in die Stuben trägt. Und für ein Dutzend Menschen die Zeit für immer still stehen lässt. So viel Hass… unbegreiflich.

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Um so wichtiger ist es, die eigene Zeit mit den Menschen zu verbringen, die man doll mag – mit dem lieben Reiseleiter natürlich, der Chefin, Icke, unserem Klempner, der kleenen und unserer (Noch-) Wahl-Hamburgerin und allen, allen, die noch dazu gehören. So beginnt der Advent im Heimatstädtchen wie immer mit dem Besuch des Mini-Adventsmärktchens und dem „Bergziegen“geburtstag; wir düsen am 2. Advent zu den Schwiegis, wir verbringen den 3. Advent bei der Chefin und genießen schließlich den 4. Advent in den eigenen vier Wänden. Seit Jaaaahren gibt es in unserer Stube wieder einen Weihnachtsbaum! Endlich dürfen sich die dicken, gestreiften Kugeln und die Lametta-Puschel mal wieder ein Stelldichein geben. Lebkuchen und Pfeffernüsse werden in einer dreistündigen Aktion vor der Glotze unter Zuhilfenahme von zwei Gläsern Rotwein (auweia!?) verziert. Ick find‘ se schön!

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Am 23.12. steht doch tatsächlich der erste freie Tag ins Haus. Weil ich ein bisschen verrückt bin, stehe ich trotzdem 5:30 Uhr auf und gehe erstmal gepflegt 3000m schwimmen. Anschließend ab zum „KaffeeRaum“ – Frühstück! Leider wird uns im Lokal (die Tür ist doch aber offen?!) recht harsch mitgeteilt, dass erst 10 Uhr geöffnet wird (Häää? Anfang der Woche hatte ich mich informiert und tägliche Öffnung um 9 Uhr erspäht!). Na – Pech. Der „KaffeeRaum“ behält seinen Kaffee und wir unser Geld. Wir flitzen zum „Kaffeehaus Kuchenrausch“ weiter. Das hat geöffnet. Überall Kerzen auf den  Tischen. Und noch viel Platz für uns. Der erste heiße Kaffee, haaach. Der wärmt! Denn draußen ist es mehr als ungemütlich, wir sind ziemlich durchgefroren.  Und nachmittags gibt es zu Hause doch tatsächlich wieder einmal Bratäpfel!

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Und so stellen wir uns auf die Feiertage ein. Ich überlege, was ich denn noch Schönes für unsere lieben Leckermäuler bereiten könnte… da hatte ich doch letztens äußerst Verwerfliches ausprobiert… das dürfte vielleicht sogar der Chefin gut munden? Durch den hohen Nussanteil ist es ja eigentlich sogar völlig gesund, Vanille streichelt die Seele. Soll ich…? JAAAA…

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MACADAMIA-SCHOKO-CREME MIT VANILLE

250 g gesalzene Macadamia-Nüsse

100 g Cashewkerne

100 g weiße Schokolade

1 Vanilleschote

Alles ist ganz einfach! Die Macadamias sausen zunächst in ein Sieb; über der Spüle hin und her rütteln, so dass Salz abfällt. Es bleibt schon noch genug dran kleben! Die Vanilleschote schneide ich in kleine Stücke, die Schoki wird in Stücke gebrochen. Also ich höchstselbst mixe sämtliche Zutaten zunächst in der Moulinette vor und bugsiere dann alles in unseren Vitamix (ich gestehe: wir besitzen so einen Küchenpanzer). Und Motor an! Wo sich Mandeln z. T. ziemlich quälen müssen, kannste  bei den hier verwendeten Zutaten gar nicht so schnell gucken – und schon lockt die schönste Nusscreme zum Naschen.

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Alles in Gläser füllen, beschriften und beschleifen. Nicht vergessen, für sich selbst ein Glas zurückzubehalten! Es wäre doch zu schade, sich nach den Feiertagen nicht auch selbst gesund ernähren zu können…

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Das Schönste ist dann aber doch, von den Beschenkten (hoffentlich) ein „Mmmmh…“ zu hören. Dit is (u. a.) Weihnachten!

PS: Die Chefin („Ich weiß auch nicht warum, aber ich MAG KEINE Nusscreme…“) hat verkostet. Sie will das Glas NICHT zurückgeben.

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4 Kommentare zu “Gesundes nach den Feiertagen

  1. Also meine liebe kruemelqueen: Dit Glas aus’m RöRi, dit krichste ooch nich zurück…na oder vielleicht doch, dann aber leer, richtich ausgeräumt! Weniger to go, mehr to stay…sozusagen!
    Vielen Dank nochmals für das Glas und alle weiteren Gaben! War schön mit Euch und allen anderen und schade, dass wir da jemanden vermissen mussten.

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