Geringelt

Regen ist gefallen – endlich! Die letzte Woche war extrem heiß und trocken. Nochmal richtiger Hochsommer. Die Blätter der Sträucher im Vorgarten hängen ganz schön herunter – aber das wird sich ja bald ändern. Entweder sie fallen – wie unsere Maiglöckchen – einer sogenannten Vorgartenpflege zum Opfer, gelangen durch das Wasser von oben und die Abkühlung wieder zu Saft und Kraft – oder sie fallen einfach herunter, weil Herbst ist.

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Unsere Balkonpflanzen stehen noch in voller Blüte. Zinnien, Studentenblumen, Geranien… sogar der Strauchbasilikum hat späte Blüten rausgehauen. Das muss alles in vollen Zügen genossen werden, bevor die dunkle Jahreszeit heranrauscht! Genauso genossen werden muss das Wochenende. Mein lieber Reiseleiter schmiedet Pläne für neue Reisen. Wir düsen Samstag schirmbewehrt in die City und geben ein bisschen (?) Geld aus. Ich erjage ein ganzes Pfund dunkle Schokolade (wird unterwegs gleich angeknabbert), ein paar schicke Klamöttchen und schließlich noch, hüstel, ein neues Backbuch: „Süßer Sonntag“.

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Ich schlage es auf und: Wochenend-Feeling! Herrlich. Ansonsten backe ich. Ich backe für unser Wochenend-Frühstück: Möhren-Apfel-Brötchen. Ich backe Mohn-Plaumen-Kuchen für den Nachmittags-Kaffee.

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Ich backe Haferflocken-Cranberry-Cookies. Und… ich backe einen total dekorativen und wirklich leckeren Gemüsekuchen:

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GEMÜSE-QUICHE

200 g Vollkorn-Dinkel-Mehl

50 g Hirsemehl

1 gestrichener TL Salz

120 g kalte Butter

1 Ei

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, ausrollen und in eine gefettete Quiche-Form (26 cm) legen, in den Kühlschrank stellen.

150 g saure Sahne

50 g Feta

1 Ei

Petersilie

Salz, Pfeffer & frisch geriebener Muskat

Alle Zutaten zu einem glatten Guss mixen.

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3 Kartoffeln (geschält ca. 350 g)

1 rote Zwiebel (geschält)

3-4 Möhren (geschält ca. 250 g)

1 große Zucchini (ca. 500 g)

Salz & Pfeffer

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Die Zwiebel fein hacken. Die gewaschenen, geschälten Gemüse mit dem Sparschäler in feine Streifen „hobeln“. (Achtung: Mitleid bitte JETZT: hab‘ mir dabei ’ne Blase geholt 😞.) Je mit etwas Salz & Pfeffer würzen. Die Form mit dem Teig aus Kühlschrank nehmen. 1 Esslöffel Guss und die Zwiebelwürfelchen darin verteilen, anschließend die Gemüsestreifen abwechseln aufrecht in die Form schichten (von außen beginnen).

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Den Herd schon mal auf 190 °C vorheizen. Sollte man nach gefühlt mehreren Stunden endlich das gesamte Gemüse auf dem Teig platziert haben, noch den Guss darauf verteilen. Auf der untersten Schiene erstmal 30 Minuten backen. Zeit genug um festzustellen, dass laut Originalrezept (aus dem Buch „Krautkopf“) auch Tomaten rangesollt hätten. Na ja. Pech. Es hätte auch kein Feta rangesollt (hatte aber nicht mehr genügend saure Sahne) und auch keine rote Zwiebel (hatte aber keine Frühlingszwiebel)… Nach 30 Minuten habe ich die Quiche gedreht und eine Etage höher gehievt. Nochmal 20 Minuten. Und dann… hmmm. Ein Hingucker. Und lecker. Und der Aufwand? Hat sich gelohnt!

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