Im Schokoladen-Himmel

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Leute, gleich isses so weit: Weihnachten 2015. Wir sind 11 3/4 Monate (fast) jeden Morgen aufgestanden und sind nach dem Zähneputzen ohne Murren und Knurren zur Arbeit getrabt. Waren dortselbst sehr, seeehr fleißig und vor bzw. nach  der Arbeit sogar noch sportlich aktiv. Manchmal haben wir die Hütte geputzt und die Nachbarn freundlich angelächelt. Und nur ganz selten einen Mitmenschen vollgemeckert (wenn dieser Mitmensch z. B. seine Kippe nach der Quarzerei einfach in die Landschaft geschmissen hat). Wir haben die Kollegen nicht mehr geärgert als nötig, den Gemahl sowieso nicht. Und jetzt… JETZT stehen wir kurz vor der Belohnung: der Weihnachtsmann hat sich längst auf die Socken gemacht und natürlich viele schöne Dinge dabei, die wir uns redlich verdient haben! Rute, Kartoffeln, Kohlen… kriegen nur böse Kinder. Zu denen zählen wir nicht, ganz im Gegentum! Da er aber nicht alles schaffen kann, muss frau auch ein bisschen selbst tätig sein. Z. B. was die Plätzchenbäckerei angeht. Das wiederum ist ja nun kein Problem. Dem Anlass angemessen muss natürlich was besonders Leckeres zurecht gekrümelt werden. Da fällt mir umgehend ein Rezept ein, das schon zig Mal zubereitet wurde und aus einem meiner ersten Backbücher stammt. Mittlerweile erkennt das geübte Schlemmerauge sofort, worum es sich handelt, und es folgt unweigerlich die Frage: „Sind das die, wo mehr Schoki nicht geht?“ JAAA, det sind se. Und frau kann keine Weizenwampe davon kriegen, weil so gut wie kein Mehl drin ist. Dafür wandert Schoki rein. Und zwar in Mengen. Unmengen! Eigentlich futtert frau ja über die Feiertage ja eh meist zuviel, aber hiervon… können eigentlich nicht genug auf den Teller rollen. Hmmm. Schmatz schmatz schmatz. Schoooooki marsch!

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DIE, WO MEHR SCHOKI NICHT GEHT

175 g Zartbitterschokolade, gehackt

115 g Butter

2 Eier

115 g Kristallzucker

50 g brauner Zucker

40 g Mehl

25 g Kakaopulver

1 TL Backpulver

Mark einer Vanilleschote

1 Prise Salz

115 g Walnüsse, geröstet und grob gehackt

175 g Zartbitterschokolade, gehackt

115 g weiße Schokolade, gehackt

115 g Bitterschokolade, gehackt

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Herd auf 160 Grad Celsius vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen, das Backpapier leicht einfetten. 175 g Zartbitterschokolade über einem Wasserbad zusammen mit der Butter schmelzen und zu einer glatten Masse verrühren. Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen.

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In einer Rührschüssel Eier, Zucker und das Mark der Vanilleschote schaumig aufschlagen. Die Schoko-Butter-Masse dazugeben, gut unterrühren. Mehl, Kakao, Salz und Backpulver mischen und unterschlagen. Die restlichen Zutaten unterrühren.

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Je einen Esslöffel Teig mit 5-10 cm Abstand (ich backe 8 Cookies pro Blech, dann haben sie genügend Platz) auf die Bleche setzen, mit Hilfe des Löffels oder mit leicht angefeuchteten Fingern Kreise formen. 8-10 Minuten backen oder so lange, bis die Oberfläche glatt und glänzend erscheint und erste Risse bekommt. (Und auf gar keinen Fall so lange backen, bis die Cookies vollständig fest sind!!! Dann hätte frau die Schoko-Stückchen im Cookie zu Kohle gebacken. Det wär blöd.)

Die Bleche herausnehmen und die Cookies etwas abkühlen lassen, bevor sie vorsichtig (!) mit einem Tortenschippchen o. ä. auf ein Kuchengitter gesetzt werden, wo sie ihrem endgültigen Schicksal entgegen kühlen.

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Seid ihr jetzt entsetzt, wenn ihr schwarz auf weiß seht, was alles drin ist? Bestimmt nicht. Denn wer diese Cookies kostet… ahnt irgendwie, dass sich darin nicht gerade geraspelte Möhren und Diät-Margarine tummeln. Gelle?

Also – noch wäre ein klitzekleiner Moment, den Weihnachtskaffee-Tisch mit diesen Leckerlis zu bebacken. Wem die Lust dazu fehlt, kann sich das Backen ja für  2016 vornehmen. Wer auch dazu keine Meinung hat, wartet einfach, bis die Cookies mal wieder aus dem Hause kq rollen! Bis dahin… tanzt doch einfach eine Runde auf dem Schokoladen-Vulkan.

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Und nun wünsche ich SCHÖNE WEIHACHTSFEIERTAGE!

PS: Und jetzt verrate ich euch, hüstel, sogar noch, wie sie aussehen…:

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4 Kommentare zu “Im Schokoladen-Himmel

  1. Ich Glückskeks ehhh Glückscookie natürlich, dass ich dieses kohlenhydratarme Gebäck erst letztens geschenkt bekommen habe 🙂

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