Schneckchen-Nachwuchs

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Letztens gab es ja an dieser Stelle eine kleine Schneckerei. Und die schien allen Verkostern enorm gut gelungen. Nun ist längst der Advent über uns gekommen… und gleich ist wieder Wochenende! Nach drei freien Freitagen in Folge heißt es morgen: Orbeit. Knuffen. Nix kurze Woche, seufz. Wie unschön! Erst letzte Woche habe ich bei der Chefin alles in Grund und Boden gebacken, weshalb SIE anschließend völlig geschafft war.

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Und das, wo ich ganz brav mein Chaos auch gleich wieder beseitigt habe! Aber von mir fabrizierte Küchentornados sind nicht jedermanns Sache *grien*.  Na – dieses Wochenende verwüste ich wieder die eigene Küche. Der Gemahl ist da Kummer gewöhnt und gestählt. Außerdem will er ja was. Was Leckeres. Zum Beispiel…

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ADVENTS-SCHNECKIS

300g Mehl

1/2 Päckchen Trockenhefe

30 g Zucker

1 Prise Salz

200g körniger Frischkäse

1 Ei

1 Essl. Walnuss-Öl

Kardamom (idealerweise soeben selbst gemörsert)

Mehl, Zucker, Kardamom, Hefe und Salz mischen. Den Frischkäse durch ein Sieb streichen. Mit ein wenig Wasser glatt rühren und mit dem Ei und dem Walnuss-Öl zu der Mehlmischung geben. Mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort aufgehen lassen.

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50g Butter

50g Zucker

Zimt

50g gehackte Walnüsse

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Ist der Teig aufgegangen (die Zeit bis es soweit ist, hüstel, kann frau sich ja z. B. mit der Teigbereitung für 61 Schoko-Gewürztaler vertreiben und den Teig gleich -zu Rollen geformt – im Kühlschrank einlagern), nochmals durchkneten. Die Butter bei kleinster Hitze flüssig werden lassen. Zucker und Zimt mischen. Den Teig auf bemehlter Fläche so ca. 25 x 35 cm ausrollen. Mit flüssiger Butter bestreichen, dabei etwas Butter zum Bestreichen der fertigen Schnecken zurück behalten. Zimtzucker aufstreuen, ebenfalls etwas zum Aufstreuen auf die Schnecken zurück behalten. Schließlich die gehackten Walnüsse gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Den Teig von der Längsseite fest aufrollen, dann in 3cm breite Scheiben schneiden und in die Vertiefungen des Muffinsbleches setzen.

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Die Vertiefungen vorher mit Backpapier auskleiden oder gekaufte Papierförmchen verwenden. Mit einem sauberen Tuch abdecken und erneut aufgehen lassen. Die Wartezeit, ääähm, kann frau sich ja mit dem Schneiden und backen von 61 Schoko-Gewürztalern vertreiben…

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Jedenfalls den Herd zwar nicht zur Weißglut, aber immerhin auf 180°C treiben. Die restliche flüssige Butter und den restlichen Zimtzucker auf den Schnecken verteilen und selbigen ganz uneigennützig  in den Herd helfen; ungefähr 20 Minuten backen. Dann sind sie wunderbar goldbraun und an einem gnadenlos in eine Schneckenmitte gerammten Stäbchen klebt null komma kein Teig mehr. Eigentlich wollen wir ja erst morgen zum Nachmittagskaffi schlemmen, aber jetzt sind die Teile so frisch und weich und sie duften sooo verlockend… hmmm… Messer her! Das erste Schneckchen muss 10 Minuten nach dem Absprung aus der Röhre sein Leben lassen. Eigentlich müssten wir uns jetzt schlecht fühlen.

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Aber…

NÖ.

 

 

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4 Kommentare zu “Schneckchen-Nachwuchs

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