Grüezi (2)

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Leider heißt es am Sonntagmorgen: Nicht zu lange schlafen! Einerseits müssen wir schon wieder an die Heimreise denken, andererseits wollen wir zuvor noch ein wenig Zeit in Zürich verbringen. Ausgerüstet mit Reiseproviant, unserer Schlagsahne, dem Käse, den Pralinen und jeder Menge Mitgebseln (Danke, ihr Lieben!!!) geht es gegen 9 Uhr los.

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Die Fahrt verläuft reibungslos bei zunehmend schönerem Wetter, und in Zürich schließlich strahlt die Sonne. Herrlich! Das Auto wird ins Parkhaus gesperrt, zu Fuß geht es zu den „Cakefriends“, wo wir unser Weihnachtsgeschenk einlösen und ein leckeres Frühstück spendiert bekommen. Ich finde es gemütlich; es ist genau die Art Café, wo frau sitzen und sitzen, zu jeder vollen Stunde einen neuen Kaffee bestellen, lesen oder auch nur „Leute gucken“ möchte.

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Das Frühstück schmeckt sehr gut, ich alte Haferflockentante probiere ein Bircher-Müsli. Lecker! Die anderen nagen sich durch das herzhafte Frühstück, und auch dieses sieht prima aus und schmeckt offenbar auch so. Bleibt jedenfalls nix übrig von! Für Kuchen ist allerdings anschließend kein Platz mehr in den Bäuchen, leider leider. Aber gucken kann frau ja mal, in den Vitrinen sind Kuchen, Quiches, Törtlis… zu besichtigen, verführerisch, verführerisch. Wir bleiben aber eisern, vor allem wollen wir ja noch ein paar Schritte gehen und wenigstens einen wenn auch noch so kleinen Eindruck von Zürich gewinnen.

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Also auf zum Zürichsee. Auf dem Wasser schaukeln leise die Segelboote, am Himmel kleine weiße Aprilwolken. Allerhand Spaziergänger tummeln sich, die Eisverkäufer machen erste Umsätze, und in den Blumenrabatten auf der Schlenderpromenade wiegen sich u. a. schon große Mohnblumen in der Frühlingsbrise. Deren Rot und Rosa vor dem knallblauen Himmel: einfach toll!

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Es bleibt ein Zipfelchen Zeit, auch noch einen Abstecher Richtung ETH zu machen. Es geht ein wenig bergauf, aber am Ziel angekommen, bietet sich ein toller Blick über die Stadt. Trotzdem müssen wir so langsam an den Weg zum Bahnhof denken. Der führt uns durch die schöne Altstadt, und auch hier schon fleißiges Begängnis.

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Die Sonne, Bänke, Cafés locken… aber nützt nix: Es heißt Abschied nehmen, und ziemlich genau 13 Uhr schnauft unser Zug aus dem Zürcher Bahnhof.

Das Umsteigen in Basel klappt reibungslos; es bleibt Zeit „einen Imbissmann durch den Erwerb von zwei Kaffee reich zu machen“ (O-Ton der Reiseleitung). Dazu gibt es Blueberry-Almond-Crumble-Cake, der im Zug geteilt wird und prima mundet.

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Ab Basel geht es dann ohne Umsteigen Richtung Heimat, wir lesen und dösen und dösen und lesen, und nur ganz kurz schafft es die Bahn, uns mit einer Stellwerksstörung kurz vor dem Zieleinlauf zu erschrecken. Aber eigentlich sind wir zu müde, um uns aufzuregen… gegen 22:15 Uhr schließen wir die Wohnungstür auf. Nix wird mehr ausgepackt, alles morgen. Nur ein Gläschen Wein für jeden, das muss noch sein.

Winke-winke, liebe Gastgeber, es wahr sehr schön mit und bei euch!

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Ein großes Dankeschön für dieses ereignisreiche Aktiv-Schlemmer-Verwöhn-Wochenende!!!

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3 Kommentare zu “Grüezi (2)

  1. Immerhin haben die Unternehmungen für ZWEI Blogeinträge gereicht – ein Normalo-Hier-WE kann da nicht mithalten! Und da kocht keener so lecker für uns! Liebste Grüße!!!

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