Stacheliges zum Kaffee

Der erste 2015er Besuch bei der Chefin! Herrlichstes Wetter. Ein langes Wochenende, denn der Freitag ist frei, und gemeinsam mit Icke und (Überraschung am Bahnhof!!!) der Kleenen düse ich ins Heimatstädtchen.

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In den Vorgärten läuten die Schneeglöckchen unermüdlich den Frühling ein. Die Winterlinge dagegen stehen gänzlich geräuscharm daneben, punkten aber mit sonnigem Blütenblattgelb. Genauso fröhlich gelb schaukelt die Mützenbommel von der Kleenen vor meiner Nase hin und her, als wir vom Bahnhof aus dem gemeinsamen Frühstück in Chefins Küche zustreben.

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Den Vormittag verschlendern wir im Städtchen; die Chefin hat sich einen bunten Frühlingsstrauß mit Tulpen, Freesien, Ranunkeln und Ginster mehr als verdient und bekommt ihn daher auch!

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Sie muss schließlich meine freche Wenigkeit das ganze Wochenende ertragen 😉. Am Nachmittag gibt es den ersten „Uten- Kaffee“: Kaffee und Kuchen draußen! In der Sonne!!!

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Da mundet alles nochmal so gut. Leider steigen die beiden Damen bereits 16.30 Uhr wieder in die Bahn. Für die Zeit bis zur Ankunft des Gemahls gibt es aber bereits einen Plan: Der Wochenendkuchen wird gebacken werden. Und weil die Reiseleitung und ich immer noch Urlaubsnachbereitung betreiben, probiere ich ein typisch skandinavisches Rezept  aus.

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STACHELBEER-MARZIPAN-HEFE-SCHNITTEN

Teig:

1 Päckchen Trockenhefe

100 ml Wasser (lauwarm)

2 Eier

50 g Zucker

1 TL Kardamom (gemahlen)

350 – 400 g Mehl

150 g Butter (weich)

Die trockenen Zutaten vermischen und in eine Schüssel geben. Mit Wasser, den Eiern und der weichen Butter zu einem glatten Teig verkneten. Abdecken und an warmem Ort auf doppelte Größe aufgehen lassen.

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1 Glas Stachelbeeren

1 Päckchen Vanille-Puddingpulver

Die Stachelbeeren in einen Topf geben, von dem Saft ca. 100 ml in einer Tasse zurückbehalten und das Puddingpulver einrühren. Die Stachelbeeren aufkochen, mit dem angerührten Puddingpulver andicken. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

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Marzipancreme:

100 g weiche Butter

100 g Zucker

100 g Marzipanrohmasse

Die Zutaten zu einer streichfähigen Creme verrühren.

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Herd auf 200 °C vorheizen und den aufgegangenen Teig zu einem 20 x 75 cm großen Rechteck ausrollen. Günstig ist es, schon auf Backpapier auszurollen – dann kann der Kuchen nachher gleich mit dem Papier auf das Blech gezogen werden.

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Die Marzipanmasse aufstreichen, einen Längsrand frei lassen. Das Kompott auf der Marzipanmasse verteilen. Den Teig längs einschlagen, den frei gebliebene Rand dabei überlappend auf dem bereits eingeschlagenen Teig. Jetzt wird es interessant. Wer es schafft: die gefüllte Teigrolle zu einem Kranz formen, und zwar ohne, dass sie zerreißt. Denn der Teig ist recht weich! Ich habe mich daher mit dem Formen eines Hufeisens begnügt. Den Kuchen mitsamt Backpapier vorsichtig auf das Blech ziehen.

1 Ei, verquirlt

gehackte Mandeln

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Den Kuchen-Kranz/ das Kuchen-Hufeisen mit Ei bepinseln und mit den gehackten Mandeln bestreuen. Auf der mittleren Schiene 20-30 Minuten backen, evtl. nach der Hälfte der Zeit mit Alufolie abdecken. Nicht entmutigen lassen, wenn Füllung austritt.

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Die darf frau schon mal als Vorab-Pröbchen nach dem Backen vom Blech löffeln. Nun wäre es selbstredend phantastisch, den Kuchen ganz frisch und noch lauwarm zu verspachteln. Dann schmecken die Schnitten am besten!

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Da das aber kaum zu schaffen ist, kann das ganze Wochenende daran herumgenagt werden. Nette Kaffeegäste versichern einem, dass der Kuchen auch zwei Tage nach dem Backen noch seeehr gut schmeckt. Einfach glauben – vorsichtshalber aber noch eine Tasse Kaffee mehr kochen: zum Ditschen…

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