Velsmakende

Was wäre denn Urlaub ohne leckeres Essen? Einfach absolut nix. Wobei Gourmet-Restaurants auf Sommarøy rar gesät sind, ebenso wie Stätten gepflegten Tortenkeilvernichtens. Aber leckeres Essen kochen wir halt selbst – jeden Morgen gibt es DAS Urlaubsfrühstück schlechthin: Haferbrei mit Zimtzucker und zerlassener Butter.

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Abends stehen deftige Suppen und Eintöpfe auf dem Speisezettel und auf dem Blech gebackenes Gemüse. Letzteres gelingt durch die Verwendung von roten und gelben Rüben und Ringelbete (!) besonders farbenfroh.

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Kunterbuntes für den Abendbrotteller

Ein Augen- und Gaumenschmaus! Guten, hausgemachten Kuchen bekommen wir während unserer Reise z. B. bei „Mad Cooperativet“ im Kopenhagener Hauptbahnhof – die Kanelsnurrer schmecken verteufelt butterig und gut. Die dem Supermarkt angeschlossene Cafeteria von „Eides Landhandel“ in Kvaløysletta (Nähe  Tromsø) könnte sicher gemütlicher (und besser geheizt!) sein, Brownies & Apfelschnitte aus eigener Bäckerei munden hervorragend. Die ‚Landhandel‘-Bleche mit Pfannkuchen bieten beträchtliches Hüftgold feil.

Am Eingang des Marktes verlockt die Kundschaft eine große Platte mit Kostehäppchen  von Plundergebäck mit zuckrig-buttrig-cremiger Füllung… ich muss 3x die Naschrunde drehen. Das Käseregal bietet z. B. „Brunost“, also Karamellkäse, in nicht unbeträchtlicher Menge, u. a. mit Schoko- oder auch Zimtgeschmack an. Der mit Zimt wird zum Mitnehmen gebunkert. Des Fischliebhabers Herz schlägt an der Fisch- und Meeresfrüchte-Theke höher.

Ob das Herz an der Kühltruhe mit Walfleisch höher schlagen muss, bleibt jedem selbst überlassen. Nach einem Selbstversuch vor Jahren während eines Lofot-Urlaubs haben zumindest wir es nicht erneut zu Äußersten kommen lassen. Was allerdings Wiederholungspotential hat, ist ein Besuch im „Café Svermeri“ in Tromsø. Die Kuchentheke ist zwar übersichtlich bestückt, aber der von uns ausgewählte „Snickers Cake“ hat’s in sich – er mundet prima!

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Im ‚Café Svermeri‘

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Was natürlich ebenfalls immer gut mundet, ist Selbstgebackenes. Zunächst werden die Reise-Vorräte aufgebraucht – letzte Lebkuchen und zum Geburtstag erhaltene Florentiner aus Spandau – sooo lecker! Aber irgendwann ist alles aufgenagt, und ich probiere erst zwei „Drömmar“-Rezepte aus: mit Zimt und Kardamom bzw. mit Nugat-Würfel drauf. Wunderbar „sprø og knaprig“!

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Links Heimisches, rechts „Drömmar“

Was außerdem reichlichst verbraucht werden kann, sind Haferflocken (eine Tüte von 1,1 kg ist für unseren Urlaub zu wenig – aber zwei Packungen für den morgendlichen Haferbrei zu viel) und Öl (die 1-Liter-Flasche war einfach am preiswertesten) und Zucker… und Mandeln sind noch da und Zimt, Kardamom und Nugat… ich grabe im Internet nach einem Rezept, das ohne Butter, sondern nur mit Öl auskommt, wandele es ein wenig ab und backe

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HAFER-MANDEL-NUGAT-COOKIES

1/4 l neutrales Rapsöl

12 leicht gehäufte EL Zucker

2 Eier

12 leicht gehäufte EL Mehl

1 Prise Salz

1/2 Natron

Zimt & Kardamom (so viel, wie euch halt schmeckt)

32 leicht gehäufte EL feine Haferflocken

1 Handvoll gehackte Mandeln

50 g Nugat, gewürfelt

Den Herd auf 180°  vorheizen.

Öl, Zucker und Eier per Schneebesen schön cremig rühren. Mehl, Gewürze und Natron mischen, unterrühren. Zum Schluss die Haferflocken, die gehackten Mandeln und die Nugatwürfel dazugeben und alles  mischen, bis ein leicht krümeliger  Cookieteig entsteht.

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Mit Hilfe eines Teelöffels Cookies auf Bleche mit Backpapier setzen (ich habe 44 Cookies aus der Teigmenge hergestellt). In 12 -15 Minuten goldbraun backen.

Also die hier sind kleine Knusperträume geworden, die zwar durchaus mit weniger Zucker auskommen können, aber immerhin durch die Masse an Haferflocken einen Hauch von Gesundheit verheißen *grins*.

Die Seele wird auf jeden Fall gestreichelt!

 

Skiftende vær – skiftende Pancake

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Mittlerweile haben wir „Ha det, Lauklines“ gerufen und sind im „Sommarøy Arctic Hotel“ eingeflogen.  Hier werden  neben Hotelzimmern auch Ferienwohnungen vermietet, und eine davon haben wir uns unter den Winterurlaubsnagel gerissen. Gegenüber der Gemütlichkeit von ‚Lauklines‘ wirkt die FeWo Nr. 39 eher kühl-nüchtern, aber es lässt sich auch hier prima schlafen und Kaffee trinken. Beides besonders im Urlaub sehr, sehr wichtig! Wenn es das Wetter zulässt, kann frau z. B. auch schön an den Strand gehen und rüber nach Senja kiekern. Aber eben… das Wetter.

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Es stürmt, es regnet, es schneit, es graupelt – und zwar in unglaublichem Wechsel. Interessant, wie bei Böen der Windstärke 9 der Stuhl unterm Hintern bebt und das Wasser im Glas leichte Dünung entwickelt. Puh! Für heute bedroht uns der norwegische Wetterdienst mit „liten storm“, d. h. mit einem lauen Lüftchen der Windstärke 9. Das Erste nach dem Aufstehen ist daher das Abrufen des Wetterberichtes. Und siehe da – aus dem Stürmchen ist eine erträgliche Windstärke 7 geworden. Mal sehen, ob sich das Wetter heute Nacht daran erinnert! Vielleicht wird uns ja nochmals ein sternenklarer Himmel spendiert (kann ich mir im Moment allerdings nicht vorstellen – es peitscht Schneeschauer auf Schneeschauer an die Terrassentür) als Kulisse für Nordlicht? Vergangenen Samstag ließ sich bereits das eine oder andere Flacker-Foto „schießen“… Geduld! Morgen sind wir schlauer.

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Immerhin: Der heutige Montag verwöhnt uns zwischen Schneetreiben und scharfem Wind mit den tollsten Lichtstimmungen über türkisfarbenem Meer und verschneiten Bergen. Davor spektakeln die Möwen – so ein Getöse veranstaltet die deutsche Möwe nur, wenn ein Fischbrötchen aus Touristenhand am Alten Strom als Beute in Aussicht steht!!! Nach einem heftigen Schneeschauer sind Jacken, Mützen, Wimpern und Augenbrauen weiß. Am zeitigen Nachmittag streben wir erstmal unserer  Butze zu, um uns aufzuwärmen und Kaffee zu trinken. So wechselhaft das Wetter – so wechselhaft das Geschehen in der Pfanne! Jaaa… na gut, schon wieder Pancakes. Aber andere!!!

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APPLE-CARROT-OATMEAL-PANCAKES

Da ich hier auch keinen Messbecher mehr habe (den gab es bei ‚Lauklines‘ noch…), habe ich die Zutaten nicht abgemessen, sondern abgelöffelt.

250 – 300 ml Milch (1 Kaffeepott voll halt)

1 EL Joghurt

5 leicht gehäufte EL feine Haferflocken

2 leicht gehäufte EL geschroteter Leinsamen

Diese Zutaten verrühren, zum Quellen in den Kühlschrank stellen und fotografieren gehen. Oder auch nicht. Auf jeden Fall kann die Mischung schon 2-3 Stunden vor dem Backen angerührt werden.

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14 leicht gehäufte EL Mehl

1 Prise Salz

1 leicht gehäufter EL Zucker

ordentlich Zimt und Kardamom

1 gestrichener TL Natron

Alles bis auf das Natron gut mischen, einen Esslöffel davon abnehmen und hierzu das Natron geben.

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1 Apfel (Granny Smith)

1 kleine Karotte

Beides schälen und fein reiben. Grundsätzlich ist natürlich gegen die Schale am Apfel nichts einzuwenden; die reibt sich aber sehr schlecht mit! Den geriebenen Apfel leicht ausdrücken und den Saft anderweitig verwenden (z. B. trinken…). Schließlich alle Zutaten (bis auf das Natron-Mehl) verrühren, noch

1 Ei

dazugeben und alles 10 Minuten quellen lassen, dann das Natron-Mehl unterrühren. Scheint der Teig zu fest, einen kleinen Schwupps Milch zugeben. Neutrales Öl in einer großen Pfanne erhitzen und einen Esslöffel Teig pro Pancake hineingeben.

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Der Teig reicht für 20 leckere Plattenhoppser, die wir uns wie immer mit Joghurt, Konfitüre oder nur Zimtzucker schmecken und von denen wir genau zwei Stück übrig lassen.

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Derart gestärkt… geht es endlich zum Fotografieren!!!

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Stormvær

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Hei hei mal wieder aus dem hohen Norden! Unsere Jubelfeste sind nun bereits vor über zwei Wochen aufs Angenehmste verbracht worden (auch an dieser Stelle allen Mitfeierern nochmals unser Dankeschön!), der 3. Februar kommt und wir machen uns nach einem halben Arbeitstag am Freitagabend auf die Strümpfe  gen Norden. Gleich um das Erreichen des ersten Zuges müssen wir allerdings bangen, denn in der City ist ein herrenloses Gepäckstück gefunden worden und steht nun im Verdacht, Sprengstoff zum In-die-Luft-jagen des gesamten Tarifbereiches AB zu beinhalten *augenverdreh*. Letztlich hatte wohl nur jemand keine Lust auf’s Waschen und Bügeln und hat sich einfach seiner Dreckwäsche durch Koffervergessen entledigt… Zehn Minuten vor der geplanten Abfahrt jedenfalls rödeln dann doch noch  zwei große und zwei kleine Rucksäcke mit dazwischen geklemmten Fast-Urlaubern auf den Bahnsteig. Und ab!

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Hamburg-Kopenhagen-Stockholm-Boden-Narvik-Tromsø heißen die Anreisestationen entlang der ca. 1300 km (Luftlinie) hier herauf. Leider verläuft unsere Reise etwas anders als gedacht – anstelle sich am Winter und den leckeren Hotelfrühstücken in Narvik und Tromsø zu erfreuen, liegt erst die Reiseleitung mit Bauchgrimmen flach (und zwar so, dass wir einen Tag in Narvik dranhängen müssen) und dann in Tromsø meine Wenigkeit. Von meinem Segelflugversuch, weil sich der Kreislauf anschließend einer gemeinschaftlichen heißen Dusche verweigert, mal zu schweigen 😕. Schließlich gehen wir aber auf die Zielgerade und schweben bei „Lauklines Kystferie“ ein.

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Unsere Hütte heißt nach einem Inselchen hier in der Nähe „Sessøya“ und ist sehr gemütlich! Große Terrasse direkt zum Kattfjord; der Ausblick ist phantastisch, die Ruhe herrlich. Schon auf der Fahrt hierher bewundern wir Schnee, Eis und das Dämmerungsrosa, dass an diesen Februartagen fast noch den ganzen Tag über vorherrscht. Die Sonne steht tief, so dass man 12 Uhr meinen könnte, es wäre bereits 16 Uhr… bis Samstag werden wir mit Winter vom Feinsten verwöhnt, doch dann ist echt Schluss mit lustig.

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Sturm zieht auf, es regnet wie aus Eimern. Binnen kurzer Zeit ist der Schnee um ‚Lauklines‘ herum futsch. Kaum zu glauben: alles weg! Der Kattfjord wird ordentlich aufgewühlt, die Wellen tragen Schaumkämme heran und brechen sich neben der Terrasse so heftig am Ufer, dass das Wasser bis an die Fenster spritzt. Entsprechend ist die Geräuschkulisse! Der lange Bootssteg hinter der Rezeption hüpft auf und nieder und wiegt sich auf den Wellen.

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Und der Sturm rüttelt am Häuschen, als ob er es gern davon tragen würde. Schafft er aber zum Glück nicht. Unglaublich ist, dass man sich auch an solch einem Tag vom Frühstück bis zur Kaffeezeit ohne Pause mit dem Fotografieren beschäftigen kann! Kaffeezeit? Da war doch was – Urlaub… hmmm… ach ja: Zeit für leckere Plattenhoppser! Und da ich in weiser Voraussicht die letzte „Hembakat“ als Reiselektüre eingepackt habe, versuch ich mal

POTATISPANNKAKOR

350 g Kartoffeln

120 g Mehl

1/2 TL Natron

1 Prise Salz

300 ml Milch

2 EL Joghurt naturell

1 EL Zucker

2 Eier

1 EL zerlassene Butter

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Kartoffeln schälen und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen.

In der Zwischenzeit Mehl (ca. 1 EL zurückbehalten), Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. 1/2 der Milch dazugeben und alles glatt rühren. Die restliche Milch, Eier und den Joghurt dazu geben und glatt rühren. Schließlich die gekochten Kartoffeln durch die Kartoffelpressse zum Teig geben, ebenso die zerlassene Butter (DIE muss natürlich nicht durch die Kartoffelpresse!).  Das zurückbehaltene Mehl mit dem Natron mischen und zum Teig geben, alles klümpchenfrei verrühren. Der Teig wird einigermaßen flüssig, die Pannkakor laufen in der Pfanne etwas auseinander (sonst passen fünf Stück in die Pfanne, jetzt nur drei).

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Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und nacheinander 18 Pannkakor ausbacken. Den Teig habe ich mit so einem großen Pfannenlöffel portioniert (1 knapper Löffel Teig pro Plattenhoppser). Die, die schon fertig sind, im Herd warm halten. Sind alle gebacken, kommen sie mit Joghurt und Schwarze-JoBeer-Marmelade, Zimt und Zucker oder – wir sind schließlich in Norwegen! – mit einem Klecks gesalzener Butter und einem Scheibchen Karamellkäse („Brunost“) zu einem Kaffee mit Reiseschneebesenschaum auf den Tisch.

Vel bekomme!

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Schneemann bau’n und Schneeballschlacht

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… is nicht mehr. Der Schnee ist futsch. Immerhin hat er sich tapfer gehalten. Mit dem Schneemann, das wird dann wohl derzeit nichts und mit der Schneeballschlacht erst recht nicht. Vielleicht im Urlaub? Ob es da Schnee geben wird? So vor Ort betrachtet: JAAA – es gibt Schnee! Und zwar eine ganze Menge… Alle Daheimgebliebenen müssen sich über das heimatliche Wettergrau allerdings mit Leckerlis aus der Küche trösten. In Schneeballform! Sogar etwas Weiß ist dabei, aber eigentlich sind sie kunterbunt. Und würzig. Und sehr, sehr lecker. Nicht umsonst heißt das Heft, aus dem ich das Rezept stibitzt habe, „Lecker“! Und – was wenige Rezepte in meiner Küche schaffen – es wurde bereits mehrfach zubereitet. Mehr Lob geht nicht!

MEDITERRANE SEMMELKNÖDEL AUS DEM MUFFINSBLECH

6 altbackene Brötchen

1/4 l Milch

1 große Zwiebel

Butter

Petersilie

3 Eier

Salz & Pfeffer

80 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft

50 g trocken eingelegte schwarze Oliven ohne Stein

12 Mini-Mozarella-Kugeln

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Die Brötchen klein würfeln und mit der erwärmten Milch übergießen. 30 Minuten ziehen lassen.

Die Mulden eines Muffinsbleches schon mal mit Backpapier auskleiden.

Die Zwiebeln schälen, fein schneiden und in etwas Butter andünsten. Die gewaschene und trocken geschüttelte Petersilie fein hacken.

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Zwiebeln, Petersilie, Eier, Salz und Pfeffer zu der Brötchenmasse geben, zu einem Teig verkneten. Mit dem Salz zunächst sparsam umgehen, da ja Oliven und Tomaten noch Würze geben werden!

Tomaten und Oliven also fein hacken und unter den Teig kneten, den Teig in zwölf Portionen teilen. Aus jeder Portion einen Semmelknödel formen, dabei in jedem Knödel ein Mozarella-Bällchen versenken. Die Hände sehen hinterher phantastisch aus – versprochen!

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Den Herd auf 180°C vorheizen. Die Knödel in die Vertiefungen des Muffinsbleches setzen und eine gute halbe Stunde backen. Entweder noch warm z. B. zu Rosenkohlgemüse oder einem selbst gekochten Tomatensößchen futtern. Oder auskühlen lassen und als Snack mit zur Arbeit nehmen.

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Wer braucht schon Schneebälle oder auch nur Schnee???

PS: WIR!

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Low Carb? Och nööö.

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Gut sind wir ins neue Jahr gekommen! Und hoffentlich jeder, der sich hierher verirrt, ebenso! Drei Wochen ist 2017 bereits alt. Zeit genug, um schon mehrfach aushäusig zu frühstücken (2 x KaffeeRaum, 1 x LuLa), die Chefin zu besuchen  (ein schööönes langes Wochenende!), begeistert zu sein über Winter und Schnee (jaaa: Schnee! hier! bei uns!),

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Urlaubsvorfreude zu entwickeln, mit Icke Kaffeepläuschchen zu halten, experimentell zu backen (Linsen-Hafer-Riegel,  schön trocken)… Zeit aber auch, um schon mal ein paar gute Vorsätze über Bord zu schmeißen. Abnehmen? Nächstes Jahr. Mehr Salat? Iiiieeh. Grüne Smoothies? Irgendwie ist mir ein bisschen übel. Low Carb? Nööööööööö…! Denn dann würden ja Brunost-Cookies- oder -Waffeln ungebacken und ungegessen bleiben, genau wie die Carrot-Cake-Pancakes (die ich morgen backen werde), Apfelkuchen mit Zimtguss -> Beitrag vom 22.10.2016 (den gab es auch letzte Woche bei der Chefin wieder), Karotten-Berliner-Weiße-mit-Himbeer-Brötchen (gibt es zum Sonntagsfrühstück), Wirsing-Quiche (heute vor einer Woche gebacken und gegessen) und und und… und

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SÜßKARTOFFEL-ZIMT-PECAN-SCHNECKEN

400 g Süßkartoffel

1 Pfund Mehl

1 Prise Vanillesalz

schon mal etwas Zimt ?

1 Päckchen Trockenhefe

1 EL brauner Zucker

1 Ei

1/8 l lauwarmes Wasser

Den Herd auf 200°C vorheizen, die gewaschene(n) und abgetrocknete(n) Süßkartoffeln für ca. 1 Stunde backen, bis sie richtig weich ist. Das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und fein zerdrücken.

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Mehl in eine Schüssel sieben, mit Zucker, Salz und Trockenhefe (und falls gewünscht: Zimt)  mischen. Mit Süßkartoffelpüree, Ei und Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Wem das zu gesund erscheint, der kann auch noch etwas zerlassene Butter in den Teig geben. Abgedeckt an einem warmen Ort aufgehen lassen.

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In der Zwischenzeit kann frau sich auf die Zubereitung der leckeren Füllung werfen:

120 g Pecannüsse

60 g Haselnüsse

(oder nur Pecannüsse oder auch nur Walnüsse)

100 g Honig

2 TL Zimt

etwas Kardamom

2 EL Kokosraspel

40 g Kokosöl

Die Nüsse in einer trockenen Pfanne rösten und dann hacken. Den Honig etwas erwärmen, so dass er einigermaßen flüssig wird. Nüsse, Honig, Gewürze, Kokosraspel und Kokosöl verrühren. Schmeckt? Schmeckt!

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Mittlerweile dürfte der Teig soweit aufgegangen sein, dass es sich lohnt, ihn wieder zusammenkneten. Und los – ausrollen! Und zwar so auf 50 x 30 cm (also: ungefähr). Das ist eine sportliche Übung, denn so ein Hefeteig – sofern er sich nicht unerwünscht an der Arbeitsfläche festkrallt – zieht sich ja immer und immer wieder zusammen und es dauert schon ein Weilchen, bis frau ihn dort hat, wo sie will. Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen (streichen lässt sie sich nicht so wirklich, eher drüber krümeln). Den Teig von der langen Seite her aufrollen.

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Den Herd auf 190°C vorheizen. Die Teigrolle in 12 gleich breite Schnecken schneiden, mit der Schnittfläche nach oben in eine vorbereitete 20x30cm große Form setzen. Nochmals für ca. 1/4 Stunde aufgehen lassen, dann nach Belieben mit braunem Zucker und Zimt bestreuen. Rin in den Herd und noch knappe 20 Minuten gedulden. Hmmm. Sie duften. Sie schmecken. Sie werden  vollständig aufgegessen!

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Wo ich so drüber nachdenke… eigentlich würde auch die doppelte Menge Füllung in den Teig passen.

Und bei der Gelegenheit fällt mir ein, dass frau vielleicht doch einen guten Vorsatz für 2017 fassen (und umsetzen) sollte: Immerhin soviel Sport machen, dass z. B. Süßkartoffel-Pecan-Schnecken zwar leckere Erinnerungen, aber keine unleckeren Röllchen auf den Hüften hinterlassen…!?

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Gesundes nach den Feiertagen

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Aus. Vorbei. Fünf Wochen adventliche Vorfreude und dann: …sssst! Zwei Tage, und Weihnachten ist vorüber… Aber der Advent ist richtig schön und gemütlich. Bis der Montag vor Weihnachten per Nachrichten die häufig so traurige Wirklichkeit in die Stuben trägt. Und für ein Dutzend Menschen die Zeit für immer still stehen lässt. So viel Hass… unbegreiflich.

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Um so wichtiger ist es, die eigene Zeit mit den Menschen zu verbringen, die man doll mag – mit dem lieben Reiseleiter natürlich, der Chefin, Icke, unserem Klempner, der kleenen und unserer (Noch-) Wahl-Hamburgerin und allen, allen, die noch dazu gehören. So beginnt der Advent im Heimatstädtchen wie immer mit dem Besuch des Mini-Adventsmärktchens und dem „Bergziegen“geburtstag; wir düsen am 2. Advent zu den Schwiegis, wir verbringen den 3. Advent bei der Chefin und genießen schließlich den 4. Advent in den eigenen vier Wänden. Seit Jaaaahren gibt es in unserer Stube wieder einen Weihnachtsbaum! Endlich dürfen sich die dicken, gestreiften Kugeln und die Lametta-Puschel mal wieder ein Stelldichein geben. Lebkuchen und Pfeffernüsse werden in einer dreistündigen Aktion vor der Glotze unter Zuhilfenahme von zwei Gläsern Rotwein (auweia!?) verziert. Ick find‘ se schön!

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Am 23.12. steht doch tatsächlich der erste freie Tag ins Haus. Weil ich ein bisschen verrückt bin, stehe ich trotzdem 5:30 Uhr auf und gehe erstmal gepflegt 3000m schwimmen. Anschließend ab zum „KaffeeRaum“ – Frühstück! Leider wird uns im Lokal (die Tür ist doch aber offen?!) recht harsch mitgeteilt, dass erst 10 Uhr geöffnet wird (Häää? Anfang der Woche hatte ich mich informiert und tägliche Öffnung um 9 Uhr erspäht!). Na – Pech. Der „KaffeeRaum“ behält seinen Kaffee und wir unser Geld. Wir flitzen zum „Kaffeehaus Kuchenrausch“ weiter. Das hat geöffnet. Überall Kerzen auf den  Tischen. Und noch viel Platz für uns. Der erste heiße Kaffee, haaach. Der wärmt! Denn draußen ist es mehr als ungemütlich, wir sind ziemlich durchgefroren.  Und nachmittags gibt es zu Hause doch tatsächlich wieder einmal Bratäpfel!

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Und so stellen wir uns auf die Feiertage ein. Ich überlege, was ich denn noch Schönes für unsere lieben Leckermäuler bereiten könnte… da hatte ich doch letztens äußerst Verwerfliches ausprobiert… das dürfte vielleicht sogar der Chefin gut munden? Durch den hohen Nussanteil ist es ja eigentlich sogar völlig gesund, Vanille streichelt die Seele. Soll ich…? JAAAA…

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MACADAMIA-SCHOKO-CREME MIT VANILLE

250 g gesalzene Macadamia-Nüsse

100 g Cashewkerne

100 g weiße Schokolade

1 Vanilleschote

Alles ist ganz einfach! Die Macadamias sausen zunächst in ein Sieb; über der Spüle hin und her rütteln, so dass Salz abfällt. Es bleibt schon noch genug dran kleben! Die Vanilleschote schneide ich in kleine Stücke, die Schoki wird in Stücke gebrochen. Also ich höchstselbst mixe sämtliche Zutaten zunächst in der Moulinette vor und bugsiere dann alles in unseren Vitamix (ich gestehe: wir besitzen so einen Küchenpanzer). Und Motor an! Wo sich Mandeln z. T. ziemlich quälen müssen, kannste  bei den hier verwendeten Zutaten gar nicht so schnell gucken – und schon lockt die schönste Nusscreme zum Naschen.

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Alles in Gläser füllen, beschriften und beschleifen. Nicht vergessen, für sich selbst ein Glas zurückzubehalten! Es wäre doch zu schade, sich nach den Feiertagen nicht auch selbst gesund ernähren zu können…

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Das Schönste ist dann aber doch, von den Beschenkten (hoffentlich) ein „Mmmmh…“ zu hören. Dit is (u. a.) Weihnachten!

PS: Die Chefin („Ich weiß auch nicht warum, aber ich MAG KEINE Nusscreme…“) hat verkostet. Sie will das Glas NICHT zurückgeben.

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Freizeit

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Kaum zu glauben: Eine Woche Urlaub! Endlich ein paar Tage frei. Und wir haben was vor: Wanderung! In der vorletzten „Slowly Veggie“ entdecke ich den Reisetipp „Von Schloss zu Schloss“. Das zugehörige Foto gaukelt goldenen Herbst in menschenleerer und autostraßenloser Landschaft vor. Haach… das wär’s! Die Reiseleitung ist einverstanden, wir buchen. Pünktlich vor Beginn unserer Tour fängt sich mein lieber Reiseleiter eine so heftige Erkältung ein, dass er sogar zwei Krankheitstage einschieben muss. Und die Seuche wandert weiter – zu mir. Am Tag unserer Abreise bin ich echt knülle. Wir vertrauen aber auf die gute Mecklenburger Luft und fahren trotzdem. Gewandert werden soll am Anreisetag eh‘ noch nicht. Also auf nach Ludwigslust! Hier haben wir uns für eine Nacht im „Hotel de Weimar“ eingemietet. Gleich nach Ankunft machen wir uns auf einen Spaziergang und auf die Suche nach Kaffee und Kuchen. Fündig werden wir in der „Alten Feuerwache“. Die Stachelbeer-Baiser-Torte ist hausgemacht und der Hammer. Hmmm.

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Abends gönnen wir uns ein Teuer-Essen im Hotelrestaurant. Wie so oft hat auch hier der Koch große Angst vor fleischfreien Speisen und entsprechend mickrig ist das Angebot für mich. Immerhin gibt es ein (!) Veggiegericht, „was mit Nudeln“. Kann man essen. Der Wein ist auf jeden Fall gut, und mein lieber Reiseleiter meckert auch nicht. Nur die Atmosphäre… jemütlich ist anders. Als ob alle einen Besenstiel verschluckt hätten, seeehr steif. Beim Frühstück geht es entspannter zu. Und es gibt u. a. hausgebackenes Rosinenbrot und sogar Kürbiskonfitüre; alles mundet prima.

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Anschließend machen wir uns auf unsere erste Etappe. Besonders lang ist sie nicht: es geht über ca. 12 km nach Neustadt-Glewe, wo uns ein edles Zimmer im „Schlosshotel Neustadt-Glewe“ erwartet. Leider ist die Dame am Empfang wenig zuvorkommend und ziemlich kopflos (bei Abreise gleich nochmal). Wir brechen zu einer Runde durch den Ort auf, kehren im „Café Rosenstraße“ ein (urig, der Kuchen reicht aber an die Torte vom  Vortag nicht heran).

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Anschließend laufen wir zur Burg und besuchen das darin befindliche Museum. Abendessen gibt es im Hotelzimmer. Wir sind gut müde und schnuppeln der zweiten Etappe entgegen. Über das Frühstück kann leider kein lobendes Wort verloren werden – ein Haufen abgepacktes Essen und ich sitze auf sehr kaputten Polstern – nee Danke.

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Als wir auschecken, wird das Gezeter der Empfangsdame (olle Trutsche!), was denn nun mit unserem Gepäck wird, durch einen Herrn vom „Jagdschloss Friedrichsmoor“ beendet, in dem er es einfach… abholt. Wir wandern ca. 15 km unserem Gepäck hinterher. Die Strecke ist schöner als die vom Vortag (da ging es doch recht viel auf an Straßen belegenen Fahrradwegen voran). Aber der Nebel verzieht sich den ganzen Tag nicht, die Luft kriecht uns kühl und feucht in die Klamotten. Immer in Bewegung bleiben! Dafür hören und sehen wir unterwegs so viele Zugvögel wie noch nie. Toll! Zur Kaffeezeit treffen wir im „Jagdschloss Friedrichsmoor“ ein.

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Ein Stück Kuchen lässt sich im „Restaurant UND CAFÉ Friedrichsmoor“ leider nicht erjagen, aber immerhin gibt es Kaffee. Das Zimmer ist ganz einfach und – das ist für zwei Rüsselpest-Kranke echt schlimm – saukalt. Obwohl drei Heizkörper auf höchste Stufe gestellt werden, schaffen sie es nicht, Zimmer und Bad mit zwei Außenwänden, ungeheiztem Hausflur vor der Zimmertür und in der Etage und unter uns und kaltem (da unbewohntem) Nachbarzimmer angemessen zu erwärmen. Zum Glück haben wir Tauchsieder, Tee, Tassen und sogar ein wenig Grundstoff für Grog dabei und schützen uns so – zusätzlich in die Bettdecke gewickelt (ich) – vorm Erfrieren.

 

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Das Frühstück ist nicht zu bemeckern, wir langen fleißig zu. Denn heute stehen 30 km auf dem Programm! Daher trödeln wir auch nicht herum sondern marschieren gegen halb zehn los. Und wieder Nebel… am Störkanal zaubert er uns tolle Stimmungen zum Fotografieren. Wir genießen den Weg und später sogar etwas Sonne. Es gibt sie also wirklich! Rast auf halber Strecke legen wir in Plate ein. Direkt am Weg liegt der „Störkrug“.

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Unverhofft wird uns ein echt leckeres Kürbissüppchen serviert. Das wärmt durch! Beim Kaffee beweise ich mal wieder meinen Hang zur Grobmotorik; anstelle einiger Zuckerkrümel schmeiß ich gleich das ganze Tütchen auf den Schaum. Menno.

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Auch die zweite Hälfte der Strecke nehmen wir mit Elan und erreichen am zeitigen Nachmittag das Ortseingangsschild von Schwerin, juhuuu! Von hier aus sind es trotzdem noch ca. 2 Stunden Fußmarsch bis ins Zentrum.

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Als das Schloss Schwerin ins Blickfeld rückt, sind wir doch froh. Geschafft!!! Insgesamt 60 km sind wir bis hierher gewandert. Das schöööne Zimmer im „Hotel Niederländischer Hof“ kommt uns wie gerufen. Schuhe aus, rin in die Wanne – aaaah… kein Schritt mehr vor die Hoteltür heute, mein linker Fuß schmerzt ziemlich, sobald ich meine Wanderschuhe besteige.

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Also Hotelrestaurant! Die Mappe auf dem Zimmer enthält die Speisekarte und ich freue mich schon auf Auberginenschnitzel mit Sellerie-Möhren-Salat. Nur… auf der Karte im Restaurant… steht davon nix. Die gemischte Karte „Pasta und Vegetarisches“ enthält genau 2x Fleischfreies… und zwar wieder (nur) „was mit Nudeln“. Womit die Lasagne gefüllt ist, kann ich nicht herausfinden. Der Ober weiß es auch nicht, fragt aber in der Küche nach. Leider spricht er so schlechtes Deutsch, dass weder ich noch mein lieber Reiseleiter seine Auskunft verstehen können. Dafür schmeckt der Wein.

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Das Frühstück bietet am nächsten Morgen wieder mal abgepacktes Essen (wenn auch nicht in dem Unfang wie in Neustadt-Glewe) und eine für mich echte Nerverei. Alle fünf Minuten scharwenzelt jemand um unseren Tisch und teilt den Kaffee zu anstatt ihn einfach hinzustellen. Ich bitte darum, die Kanne abzustellen. NÖ. Echt nervtötend!!!

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Dafür machen wir uns einen wunderbaren Schwerin-Tag obwohl mich mein Fuß heftig quält. Im Morgennebel spazieren wir zum Schloss und durch den Schlossgarten, finden hier und da noch dicke Rosenknospen und nach einigem Hin und Her sogar den Eingang zum Museum. Nix wie rein und beguckt, wie es sich die Oberen Zehntausend früher gut gehen ließen. Einmal im Kultur-Wahn düsen wir anschließend noch zur „Galerie Alte und Neue Meister“. Der Unterschied zwischen den Meistern ist gravierend! Das empfinden nicht nur wir so, wie sich einer Pinnwand mit Besucher-Statement-Zetteln entnehmen lässt.

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Unseren Elan belohnen wir im „Café Prag“ mit Mango-Sahne- und Preiselbeer-Buttercreme-Torte. Lecker! Anschließend wird im Hotel gechillt, abends geht es ins „Brinkama’s“. Hier muss ich nicht fragen, was ich esse – ich kann es erkennen; der Service ist sehr freundlich, aber nicht aufdringlich. Allet jut und voll lecker!

Und nu? Wir sind wieder zu Hause! Der letzte Urlaubstag ist verstrichen. Der Sonntag neigt sich seinem Ende zu. Ich hab kulinarisch mein bestes gegeben, uns mit bulgurgefüllten Wirsingrouladen, Pancakes, Sauerkraut-Birnen-Kuchen verwöhnt. Und heute? Gab es noch ein süßes Urlaubs-End-Trösterchen…

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PUMPKIN-CINNAMON-ROLLS

Teig:

540 g Mehl (ich hab Dinkelvollkornmehl & 550er Weizenmehl gemischt)

1/2 TL Salz

1 Päckchen Trockenhefe

40 g Zucker

120 ml  Milch

80 g Joghurt

110 g Kürbispüree

40 g zerlassene Butter

1 Ei

Die trockenen Zutaten in einer  Schüssel vermischen, Milch leicht erwärmen und mit Joghurt, Kürbispüree und dem Ei dazu geben. Einen glatten Teig kneten und diesen abgedeckt aufgehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

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Füllung:

40 g Cranberries

Orangensaft

Den O-Saft erwärmen und über die Cranberries gießen, ziehen lassen (mindestens 30 Minuten).

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80 g weiche (!) Butter

40 g Zucker

1 TL möglichst frisch gemahlenen Kardamom

1TL gemahlener Zimt

2-3 Essl. Kürbispüree (ca. 60 g)

40 g Pecannüsse, grob gehackt

Das Kürbispüree mit der weichen Butter gut verrühren. Zucker und Gewürze vermischen. Die Cranberries abtropfen lassen. Eine 20 x 30 cm Form fetten und mit Mehl ausstäuben.

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Den Teig nochmals durchkneten und zu einem großen Rechteck (30 x 50 cm vielleicht?) ausrollen. Die Kürbisbutter aufstreichen, dann den Gewürzzucker aufstreuen. Zum Schluss die gehackten Pecannüsse und die Cranberries aufstreuen, den Teig von der Längsseite aufrollen & in 12 Stücke schneiden, je mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen.

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Abdecken und erneut aufgehen lassen (ca. 30 Minuten). Schon mal den Herd auf 175°C vorheizen uuuund… ab in die Röhre! Hmm, das duftet nach Kardamom! Und während das Wetter heute goldenen Herbst spendiert, freuen wir uns auf gaaanz frische Schnecken. Kaffee her, Kerze auf den Tisch – lasst uns diesen Sonntag feiern!

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